Hein Heuer wird geschlossen

So gut wie sicher: "Hein Heuer" wird abgewickelt

  So wird das in Bremen gemacht: Ohne  Beratung mit dem Beirat werden Fakten geschaffen, werden seit Tagen schon Jugendliche aus dem  "Landgasthof Hein Heuer" in andere Einrichtungen verlegt. 23 junge Geflüchtete sind noch verblieben (Stand: 25. Oktober). Die restlichen Jungs landen in den nächsten Tagen und Wochen irgendwo in Bremen, da wo Platz ist. Warum soll man sich im Hause Stahmann mit diesem nervigen Runden Tisch abgeben? Warum auf pädagogische Argumente der Freiwilligen eingehen? Die Flüchtlinge haben ganz andere Strapazen überstanden, da können sie es wohl noch aushalten, innerhalb Bremens von einer Station zur nächsten weitergereicht zu werden. 

Wir erinnern uns. Im Januar wurde die Notaufnahme in der Sporthalle "Am Saatland" im Affenzahn aufgelöst. Damals ist die Behörde nach dem selben Strickmuster vorgegangen: Fakten schaffen, die Entscheidungen als "alternativlos" qualifizieren, jedes Nachdenken über ortsnahe Lösungen verhindern. 

Hier der Bericht von Antje Borstelmann, Chefin der Wümme-Zeitung, über eine intensive Debatte des Runden Tisches.

Download
Antje Borstelmann: "Jugendliche Flüchtlinge müssen vermutlich bis Ende des Jahres bei Hein Heuer ausziehen" (Wümme-Zeitung vom 29.10.2016)
Wümme Zeitung 2016-10-29.pdf
Adobe Acrobat Dokument 508.9 KB