Spanische Journalistin recherchiert in Borgfeld

Sie macht sich ihr eigenes Bild

Eine Woche lang ist Belén Dominguez Cebrián auf Dienstreise quer durch Deutschland. Sie will herausfinden, wie die aktuelle Situation der Geflüchteten aussieht. Und sie geht der Frage nach, wie es um das zivilgesellschaftliche Engagement in der Flüchtlingshilfe bestellt ist. Auf der Route der El Pais-Journalistin liegt zufällig auch Borgfeld. Der Zufall hat mit Internet-Recherche zu tun. Nach einigen Klicks landet sie auf der Homepage des Runden Tisches. 

24 Stunden Zeit hat die junge spanische Reporterin eingeplant. Das macht mindestens 16 Stunden netto. Mit ihrem "Guide" Uwe Rosenberg hat sie Tage vorher per Mail die Interview-Wünsche abgestimmt. Das Programm ist pickepackevoll. Los geht es mit dem Besuch des Kunstprojektes in der Gröpelinger Kap Hoorn - Straße. Die nächsten Stationen sind die Wohngruppe Rethfeldsfleet, wo Abdullah und Jamshid mit dem Kochen beschäftigt sind, und das Gemeindehaus der ev. Kirche. Dort probt das Ensemble der "Kleinen Bühne Borgfeld" ihr neues Stück. Belén interessiert sich besonders für Ali, der für die Technik zuständig ist. Die Verständigung läuft prima. Ali spricht fließend englisch.

Am nächsten Vormittag fahren die Journalistin und ihr Stadtführer zum Autohaus Geffken nach Lilienthal, treffen Lamin an, der gerade ein Praktikum in der Autowerkstatt macht. Von dort aus geht es zur Warft, zuvor schauen beide noch bei der Wümme-Zeitung vorbei. Redakteur Lars Fischer will wissen, was die Kollegin aus Madrid nach Borgfeld geführt hat. Kommt ja nicht alle Tage vor, dass die Weltpresse sich im Bremer Nordosten tummelt. 

Wir sind gespannt, welches Bild Belén Dominguez Cebrián in ihrer Reportage malt. So viel läßt sich jetzt schon sagen: Die Borgfelder haben Belén mit reichlich Anschauungsmaterial versorgt.

Download
Lars Fischer über Belén Dominguez Cebriáns Besuch in Borgfeld (Wümme-Zeitung vom 08.10.2016)
Wümme Zeitung 2016-10-08.pdf
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