Online - Umfrage: 18 Monate Runder Tisch Borgfeld

Freiwillige in Borgfeld: ausdauernd, aktiv, konstruktiv, kritisch

Der Anlass

Anderthalb Jahre gibt es ihn bereits, den Borgfelder Runden Tisch. Im Frühjahr 2015 ist er an den Start gegangen,  von Beginn an bis heute gut organisiert (mit Arbeitskreisen für Bildung/Ausbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Freizeit, Spenden), professionell geleitet. Und - Stand September 2016 -  mit mehr als 50 Aktiven, mit Alltagsbegleitern, Mentoren, Deutsch-Nachhilfe-"Lehrern", Café-Betreiberinnen, Fahrrad-Instandhaltern, Pflege-Eltern, Spendensammlern, mit Musik- und Kunstprojekt-Leiterinnen, Koordinatorinnen, Redakteurinnen.

18 Monate,  Zeit kurz innezuhalten. Und Zeit für eine Bestandsaufnahme. 

Die Umfrage

10 Tage lang - vom 4. bis zum 14. August - konnten sich die Freiwilligen anonym an der Online- Umfrage beteiligen.

Das Resultat kann sich sehen lassen.  41 Personen haben teilgenommen, 32 füllten den Fragebogen vollständig aus.

Gemessen an den etwa 50 Menschen, die aktuell in irgendeiner Weise in der Borgfelder Flüchtlingshilfe mitmachen, ist das eine "valide Stichprobe" mit Aussagekraft.

Die Fakten

  • Die Borgfelder Freiwilligen sind in der Mehrzahl weiblich (55%). Im bundesweiten Vergleich ist in unserem Stadtteil der  Männer-Anteil mit 45% allerdings hoch.
  • 61% der Befragten sind berufstätig. Damit liegt Borgfeld durchaus im Trend. Seit 2015 geht die Entwicklung im zivilgesellschaftlichen Engagement in diese Richtung.
  • 55% sind unter 60 Jahre alt. Die "Ehrenamtlichen" werden jünger, in Borgfeld wie anderswo.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • 72% der Befragten sind ein Jahr und länger dabei.
  • Die Hälfte geht regelmäßig zum Runden Tisch.
  • 66% nehmen an den Arbeitskreis-Treffen teil.
  • Stand 14. August 2016: 31 der 41 befragten Personen (75%) sind in der Flüchtlingsarbeit aktiv. 
  • Wichtigste Informationsquellen sind Wümme-Zeitung und Weser Kurier, gefolgt vom Newsletter und von der Homepage des Runden Tisches. 
  • Die Bewertungen der Flüchtlingseinrichtungen in Borgfeld und im angrenzenden Lehe bewegen sich zwischen 7 (von 10) und 3,1.
  • Es gibt mehr Anmerkungen als Bewertungen. Überwiegend sind es konstruktiv- kritische Kommentare zur Kommunikation (innen und außen), zur Alltagsstruktur, zum pädagogischen Umgang mit den Jugendlichen. 
  • Die Befragten stimmen der Aussage zu, dass die jungen Geflüchteten mehr Orientierung und Unterstützung bei der Alltagsbewältigung brauchen. 
Download
Online-Umfrage: 18 Monate Runder Tisch Borgfeld (04. bis 14. August 2016)
Umfrage Ergebnisse .pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.1 MB